Photoshop? Photoshop Elements? Lightroom? Gimp?

Fotos machen ist das Eine. Die gemachten Bilder bearbeiten ist das andere. Und dann wäre ja noch das Problem, die eigenen Bilder auch später irgendwie wieder zu finden. Sollte man dann nur ein Programm verwenden? Oder doch gleich mehrere?

Die Frage ist nicht ganz einfach, zumal das Angebot an Programmen, die obige Aufgabenstellung anständig erfüllen sollen, doch recht gross ist. Da spielt es auch keine Rolle, welches Betriebssystem auf dem heimischen Rechner läuft. Okay, vielleicht doch etwas, da es die Produkte von Adobe beispielsweise nicht für Ubuntu oder Linux gibt.

Auch ich stand mal vor Entscheidung, womit ich meine Bilder bearbeiten wollte. Doch als ich anfing, mir kostenlose Programme wie Gimp anzusehen, musste ich schnell feststellen, dass die Funktionsvielfalt dieser Programme derart gross war, dass es für mich schwierig wurde, ein Programm zu verstehen und für meine Zweche einzusetzen. Zu der damaligen Zeit waren die Produkte von Adobe das Mass der Dinge, und entsprechend gab es Lehrmaterialien vor allem dafür zu kaufen. Das hat sich heute zum Glück sehr geändert. Um beim Beispiel mit Gimp zu bleiben, so gibt es zur neusten Version 2.8 inzwischen von allen namhaften Verlagen wie Galileo Press oder Addison Wesley Bücher und Lehr-DVDs.

Inzwischen habe ich bereits ein ganzes Arsenal an Programmen, die auf meinen Rechnern installiert sind. Dazu gehört Lightroom 4.2, Photoshop CS6, Snapseed, Aperture und Capture NX2. Hauptsächlich verwende ich jedoch Lightroom. So aus dem Bauch heraus würde ich behaupten, dass ich zur Zeit dieses Programm zu 80% verwende. Auch wenn Lightroom in erster Linie ein RAW-Konverter und Bilderdatenbank ist, so sind die darin integrierten Bildbearbeitungs-Werkzeuge sehr praktisch. Und da mit diesem Programm meine Bilder nicht direkt bearbeitet werden, sondern eigentlich nur eine Bildvorschau, muss ich mir keine Gedanken darüber machen, die Originalbilder vor versehentlicher Bearbeitung zu schützen.

Voraussetzung für so ein Programm ist nebst eines einigermassen aktuellen Rechners mit genügend Speicher allerdings, dass man im RAW-Format fotografiert. Wer also nur im JPEG-Format fotografiert, sollte sich dann eher nach einem reinen Bildbearbeitungsprogramm umsehen. Ansonsten würde ich Lightroom als Einstieg sehr empfehlen, auch wenn das Programm keine Ebenen u.ä. kennt und natürlich nie den Funktionsumfang wie Photoshop oder Gimp mitbringt. Aber gerade das macht dieses Programm so interessant. Der Einsteiger kann sich schnell in das Programm einarbeiten und erzielt schnell gute Ergebnisse. Zudem hilft Lightroom beim Verschlagworten der Fotos. Und ausserdem ist ja noch der Preis, bei dem ich finde, dass man für CHF 140.- schon richtig viel geboten bekommt.

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