Zwischenbericht Kamerauswahl

Mein Gott, die letzten Tage waren ziemlich intensiv. Zum einen stecke ich in intensiven Vorbereitungen zu einer Ausstellung, zum anderen kämpfe ich mit Millionen von fiesen Bazillen (aber ich werde trotzdem als Sieger vom Platz gehen 😉 ).

Das Gute war jedoch, dass ich mal den Kopf frei bekommen habe vom Fotografieren. Doch langsam juckt es mich halt doch wieder in den Fingern.

Wenn ich heute entscheiden müsste, ob ich eine Spiegelreflexkamera mit APS-C oder mit einem Vollformatsensor nehmen soll, dann sagt mir mein Bauch klar: Vollformat. Klar, mein Bauch entscheidet sich immer für die teuerste Variante!

Nicht nur die Kamera ist nämlich teurer als ein Body mit APS-C Sensor (die gehen schon mit ein paar hundert Talern samt Kitobjektiv über den Ladentisch). Wegen der Sensorgrösse müssen jedoch auch andere – und leider teurere – Objektive gekauft werden. Das hängt damit zusammen, dass wegen der grösseren Masse des Vollformatsensors auch der Abbildungskreis der Objektive grösser sein muss. Womit auch gleich ein weiterer Nachteil hinzukommt: Objektive für Vollformatsensoren sind schwerer.

Da stellt sich nun die Frage, was nun der Vorteil eines Vollformatsensors ist. Zum einen wird bei vergleichbarer Auflösung des Sensors – also die berühmten xx Megapixels – der Abstand zwischen den einzelnen Sensoren beim APS-C-Sensor kleiner. Und das ist mit der Gefahr verbunden, dass die einzelnen Sensoren sich stärker beeinflussen und daher anfälliger auf das sog. Rauschen sind. In der Praxis bedeutet das verallgemeinernd, dass ein 10 Megapixel Sensor einer Vollformatkamera in der Lichtempfindlichkeit höher eingestellt werden kann als ein APS-C Sensor, bevor sich (vor allem in dunklen Stellen wie Schatten, Nachthimmel usw.) weisse oder evt. farbige „Pünktchen“ im Foto bemerkbar machen. Oder noch einfachter gesagt, mit einem 10 Megapixel-Sensor einer Vollformatkamera kann ich eher mal den ISO-Wert hochschrauben, um ein Bild aus der Hand und ohne Stativ zu machen, ohne befürchten zu müssen, dass die Qualität meines Bildes leidet. Und das ist für mich ein wichtiges Kriterium, vor allem bei Sportaufnahmen.

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