Mac für Pensionierte: Teil 1 – Die Vorgeschichte

Vier Jahre ist es her, dass ein glücklich pensionierter Freund mit uns in den Urlaub flog. Mit im Gepäck: eine analoge Kamera der Kategorie „Vollautomat“. Doch irgendwie überlebte das altehrwürdige Ding den Urlaub nicht. Also wurde nach der Rückkehr eine digitale Kompaktkamera gekauft, und seitdem ist der Fotoapparat immer dabei. Ungewöhnlich, aber durchaus praktikabel, ist die Art und Weise, wie er die Bilder archiviert: Die besten Fotos werden ausgedruckt, der Rest bleibt auf der SD-Karte. Und wenn die Speicherkarte voll ist, wird eine neue gekauft.Praktikabel ist dieses Vorgehen deshalb, weil zum einen ja wirklich hunderte von Bildern auf den Chip passen und zum anderen sind die Karten ja auch nicht wahnsinnig teuer. Doch einfach mal so ansehen kann er seine Bilder nicht – zumindest die Bilder, die er nicht hat ausdrucken lassen.

So geisterte schon seit bald vier Jahren das Thema eines Rechnerkaufs durch den Raum. An Sylvester war es dann soweit. Unser pensionierter Freund fragte mich, ob ich ihm beim Kauf eines Laptops helfen könne. Er hätte sich etwas umgehört und sich für einen Rechner von Apple entschieden. Ich fragte ihn, warum er sich ausgerechnet einen teuren Rechner von Apple kaufen wolle, es gäbe ja doch auch attraktive Modelle mit Windows, die zudem auch günstiger zu haben sind. Das war keine einfach zu beantwortende Frage, aber zusammengefasst waren folgende Punkte ausschlaggebend:

– Die Mund-zu-Mund-Propaganda: Die meisten in seinem Freundeskreis haben einen Mac und sind einhellig der Meinung, dass dieser in der Bedienung einfacher sei. Vor allem dann, wenn später noch Hardware in Form von AppleTV, iPhone und iPad hinzukommen.

– Da die meisten in seinem Freundeskreis eben einen Mac hätten, erhofft sich unser Freund, dass er eher mal jemanden findet, den er fragen kann.

– Unser Pensionär hat seit über zehn Jahren nicht mehr an einem Computer gearbeitet. Eigentlich kann man ihn als Anfänger bezeichnen. Insofern gibt es bei Apple ein attraktives Angebot: Beim Kauf eines Macs im Apple Store oder Online bei Apple kann man als Option „One to One“ für €99.- dazubuchen. Damit hat man die Möglichkeit, im persönlichen Training (oder Gruppentraining) gemäss den eigenen Bedürfnissen sich alles zur Bedienung des Macs für ein ganzes Jahr erklären zu lassen. Darauf bin ich am meisten gespannt. Denn so auf dem Papier hört sich das wirklich nach einem sehr fairen Angebot an.

– Und dann kommt noch die Erwartung hinzu, möglichst lange etwas von seiner Investion zu haben. Ich zumindest kann bislang nicht klagen, denn obwohl ich viel unterwegs bin, konnte ich meine zwei Laptops nicht totkriegen… Aber das ist eine sehr subjektive Meinung und fairerweise muss ich auch erwähnen, dass mein stabilstes und zuverlässigste Windows-Gerät ein IBM Thinkpad T41 war. Kostete damals aber auch eine ganze Stange Geld, dafür hätte ich mir damals auch ein MacBook Pro kaufen können.

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