Ich hab’s getan – Zum ersten Workshop angemeldet

Manchmal muss man einfach Glück haben – in meinem Fall hatte ich wohl doppeltes Schwein. Seit langem möchte ich einen Fotoworkshop mitmachen. Doch ich meine damit nicht die Art von Workshops, in denen es in erster Linie darum geht, die Kamera erklärt zu bekommen. Nein, ich möchte ein Workshop erleben, der mir hilft, Neues zu entdecken. Wo ich schon bei der Kursbeschreibung das Gefühl habe, dass ich nach dem Workshop zwar müde, aber zufrieden ins Bett sinke und weiss, jetzt habe ich was gelernt. Wo ich die Vorahnung habe, dass ich ans Limit komme. Und wo ich einen Trainer habe, der auch Zeit hat, sich mit mir länger beratend zur Seite stehen kann und nicht von Teilnehmer zu Teilnehmer wechseln muss…

Glaubt mir Leute, es fiel mir echt schwer, etwas zu finden. Ich möchte im Folgenden bitte nicht falsch verstanden werden. Aber Wochenendkurse bergen in meinen Augen die Gefahr, dass ich in einer Gruppe lande, die sich gerne vom Kursleiter einen Nachmittag lang bespassen lassen möchte, dabei noch ein paar Knipsbilder macht und dann zum wiederholten mal sich erklären lässt, warum sein Bild nicht scharf geworden ist. Dafür möchte ich einfach kein Geld ausgeben. Und genau solche Workshops gibt es wie Sand am Meer. Sucht mal im Internet und lest Euch die Kursbeschreibungen durch und seht Euch dazu die Bilder an. Meistens sehen solche Kursbeschreibungen aus wie ein Klassenausflug. Ist sicherlich lustig, lehrreich und absolut legitim. Aber ist nicht das, was ich suche.

Vorgestern auf der Heimfahrt fand ich auf meinem Lieblingsblog neunzehn72.de die Ausschreibung zu einem Fotoworkshop „3 Tage Intensivtraining Peoplefotografie“. Erster Hammer: Der Kurs findet unter der Woche statt. Zweiter Hammer: Er ist nur für vier Teilnehmer. Dritter Hammer: Visagistin, Models usw. ist alles organisiert. Vierter Hammer: Bei den Shootings handelt es sich auch um Kundenaufträge. Fünfter Hammer: Der Spass kostet 1500 Taler *schluck*. Dafür gibt es aber auch zu futtern – so kann ich bei Versagen meinen Frust durch Essen etwas mildern 😉

Haltet mich für einen Masochisten, aber ich habe mich angemeldet. Und ich musste sehr schnell handeln, denn kaum war der Workshop ausgeschrieben, waren drei der vier Plätze schon vergeben. Die Bestätigung hab ich auch schon erhalten. Ihr hättet meinen Freudentanz sehen sollen 🙂 Doch dann kamen mir Zweifel, ob ich vielleicht dann doch zu schlecht bin. Schliesslich sollen ja auch reale Kundenaufträge realisiert werden. Da habe ich Patrick Ludolph meine Zweifel per Email geschildert. Es dauerte keine Stunde, da bekam ich die Antwort, ich solle mir keine Sorgen machen. Erstens wüssten die Auftraggeber, worauf sie sich einlassen. Und ausserdem sei ich dann ja goldrichtig, weil ich ja was lernen möchte. Besser kann man nicht antworten…

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