No Limits Workshop – Intensivtraining Peoplefotografie – Tag 1

Der Workshop ist leider schon vorbei, trotzdem will ich niemandem meine Erfahrungen und Erlebnisse vorenthalten. Zwar habe ich bereits ein paar Dinge auf Facebook gepostet (einfach „Fotoschnack“ suchen), doch mit dieser kleinen Serie erzähle ich Euch mal, wie es mir ergangen ist. Dies war ja auch schliesslich mein erster Workshop überhaupt – und dann zu einem Thema, bei dem ich mich doch eher zu den Anfängern zähle. Ausserdem durfte ich Patrick „Paddy“ Ludolph kennenlernen, den der eine oder andere von Neunzehn72 her kennt.

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(Patrick „Paddy“ Ludolph)

Paddy unterhält in seinem Blog zusammen mit Gunther Wegner (gwegner.de) einen Podcast mit dem Titel „Fotoschnack“. Als ich das herausfand, war ich ziemlich überrascht. So exklusiv scheint ja der Name meines Blogs dann doch nicht zu sein. Dachte ich aber! Ich habe nämlich den Begriff „Schnack“ während meiner regelmässigen Aufenthalte in Hamburg kennengelernt und fand ihn eigentlich ganz passend. Tja, so kann man sich irren.
Doch zurück zum Workshop: Paddy begrüsste mich höchst persönlich vor dem Eingang in sein Studio. Ist schon etwas komisch, jemanden plötzlich in echt vor sich zu haben, den man vorher nur von Fotos und Videoaufnahmen her kennt. Doch Paddy war nicht allein: Ich machte gleich auch noch die Bekanntschaft seiner Frau und des heimlichen Stars seines Blogs: Der Pintscherhündin Scampi. Und natürlich bekam ich eine persönliche Führung durch das Studio – das ich zugegebenermassen bereits aus den Blog- und Videobeiträgen kannte.
Es dauerte nicht lange und die anderen drei Teilnehmer trafen pünktlich ein. Der Workshop begann mit einem üppigen Frühstück, bei dem wir uns erst einmal vorstellten und unser Portfolio zeigen konnten. Besonders beeindruckt war ich vom Portfolio von Nicole Wahl. Gerade im Vergleich mit ihren Bildern wurde mir schnell klar, dass dieser Workshop für mich definitiv kein Zuckerschlecken werden würde. Tatsächlich war es dann auch so, dass ich zu meinen Bildern auch einige Kritik zu hören bekam. Paddy war dabei jedoch nicht unsachlich oder unfair. Er begründete seine Bewertung und beschrieb auch gleich, wie er es anders gemacht hätte. Doch ich muss zugeben, dass ich trotzdem erst einmal tief Luft holen musste 😉 Wer aber besser werden möchte, muss halt seine Konfortzone verlassen. Und dies ist nicht immer besonders angenehm.
Als Vorbereitung zu den nächsten beiden Shooting-Tagen gab es im Anschluss auch viel Theorie. Dabei ging es um die Planung des Shootings selbst, der Ideenfindung, Umgang mit den Models, Licht sehen und Umgang mit Licht-Hilfsmitteln wie Blitz und Reflektoren.
Zwischendrin durften wir aber auch Paddys neue, selbstgebaute Foto-Booth austesten, die immer wieder zum Einsatz kam. Die Bilder daraus sind einfach eine Wucht.

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(von links: Sven, Nicole, ich und Christian)

Am Nachmittag kam unser erstes Model: Jamar. Mit ihm durften wir im Studio die technischen Hilfsmittel durchtesten. Jamar war super geduldig und liess alle Belichtungsversuche stoisch über sich ergehen.  Selbst bei mir blieb er völlig gelassen, als ich versuchte, ihn nur von der Seite aufzublitzen und den Rest im Dunklen verschwinden zu lassen. Letztendlich musste aber auch ich für den definitiven Bildlook zur Bildbearbeitung greifen.

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(Fotoshooting mit Jamar im Studio)

Gleich im Anschluss sind wir gemeinsam zum Hafen runter gefahren und haben uns in der Nähe des Fischmarktes an Jamar fotografisch austoben können, wobei uns Paddy – wie übrigens während des restlichen Workshops – immer wieder zu konreten Bildsituationen mit Rat und Tat beistand. Nicole war dabei diejenige von uns, die wirklich dauernd den Finger am Auslöser hatte und vor Ideen nur so sprudelte. Und Christian setzte dem Elinchrom Quadra unser Model am Hafen richtig geil in Szene.

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(Fotoshooting mit Jamar am Hafen)

Am Abend haben wir unsere Bildbesprechung in die Tapas-Bar verlegt, und ehe ich mich versah, war es weit nach 22 Uhr. Ziemlich müde bin ich dann mit der S-Bahn nach Hause und habe mir auf dem Weg den Tag nochmals in Erinnerung mit dem Erlebten und Erlernten in Erinnerung gerufen. Mir war schon vorher klar, dass ich an diesem Workshop im fotographischem Sinne an meine Grenzen stossen würde. Doch letztendlich will ich ja auch lernen. Wie ich das Licht lese und einsetze, bzw. wie ich Tiefe in ein Bild setze – das sind wichtige Fragen, die mich in nächster Zeit wohl noch länger begleiten werden.

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